Traumschleife Elfenlay

An einem jener Frühlingstage, die sich schon nach Sommer anfühlen, steigen Richy und ich auf die Elfenlay. Die Sonne lacht vom blauen Himmel, es ist angenehm warm. Die Vögel veranstalten ein Konzert, das sich gewaschen hat und zwischen all den aufbrechenden Knospen tut sich ein Blütenmeer auf.

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Hirschkopf mit Sessellift

Traumschleife Elfenlay

Blick auf Boppard

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Oberhalb von Boppard

Traumschleife Elfenlay

Boppard

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Kleine Rast

Traumschleife Elfenlay

Die Elfenlay erhebt sich nahe dem Rheinbogen bei Boppard auf immerhin stolze 210 m und bietet einen phantastischen Blick auf das Mittelrheintal mit Boppard, der Rheinschleife und den umliegenden Weinbergen. Nach ihr ist ein Wanderweg benannt. Der ist nicht nur prämiert, sondern als Traumschleife auch ein echter Geheimtipp. Während Ihr berühmter Bruder, der Mittelrheinsteig, mit Klettereinlagen und einem Sessellift aufwarten kann, ist die Traumschleife Elfenlay eine stille, jedoch nicht weniger spektakuläre Schönheit.

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Rheinbogen

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Man ist allein

Das beginnt gleich nach den ersten Aufschwüngen. Kaum gewinnen wir an Höhe und entfernen uns vom Mühltal, übertönt das Vogelgezwitscher die Dröhne-Motorräder, die jetzt auch wieder allerorts um Aufmerksamkeit buhlen. Drüben, auf dem Mittelrheinsteig, sehen wir die Karawanen der Ausflugstouristen ziehen. Hier, auf der Elfenlay, ist es angenehm leer. Selten begegnen wir Mitwanderern.

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Im Mühltal

Traumschleife Elfenlay

Im Mühltal

Traumschleife Elfenlay

Im Mühltal

Traumschleife Elfenlay

Im Mühltal

Königin der Ausblicke

Dabei hat diese Wanderung einiges zu bieten: Sportliche Auf- und Abstiege, prächtige Natur und nicht zuletzt ist dieser Weg eine Königin der Ausblicke. Der erste Aussichtspunkt erwartet uns dann auch schon nach wenigen 100 Metern. Ganze sechs offizielle Aussichtspunkte folgen. Und die sind nicht etwa noch dem Motto “viel hilft viel” angelegt, sondern tatsächlich immer an einem besonders schönen Platz mit dem spektakulären Blick ins Tal.
Dazwischen Wiesen voller Himmelsschlüssel, ein Meer von Buschwindröschen und Sauerklee, Weißdorn- und Kirschblüte.

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Immer noch im Mühltal

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Hoch über dem Hubertus-Viadukt

Traumschleife Elfenlay

Der Hubertus-Viadukt

Traumschleife Elfenlay

Der Hubertus-Viadukt

Der Hubertus-Viadukt

Ein Highlight ist die Bank oberhalb des Mörderbachs über dem Bahntunnel. Hier taucht zum erst Mal der Hubertus-Viadukt auf. Kaum 500 m danach bietet eine weitere Aussichtsbank den zentralen Blick auf diese Eisenbahnbrücke. Und noch einmal so weit ist es bis zur Schutzhütte Liesenfeld, von der aus wir die Brücke in voller Breitseite bewundern dürfen.

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Boppard

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Boppard

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Warten auf den Zug

Was zunächst irritiert, ist der Bahnfahrplan, der hier – mitten im Wald und fern von jedem Bahnhof an den drei Aussichtspunkten angebracht ist. Richy hilft er insofern, dass er nun nicht über eine Stunde vergeblich auf einen Zug hofft, der adrett durchs Bild fährt. Pech – aber als Service für den wandernden Fotografen auf jeden Fall eine Einrichtung.

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Zurück durchs Burdenbachtal

Während wir den Kalmut – 320 m hoch und im näheren Umkreis die höchste Erhebung –  umrunden, geht so langsam die Mittagshitze in den Nachmittag über. Die ursprünglichen Weinberge längs des Burdenbachtals sind längst von Bäumen überwachsen. Die spenden Schatten, bis die ersten Häuser von Boppard auftauchen. Die letzten Meter, dann haben wir uns unseren Kaffee verdient. Ein krönender Abschluss nach einer feinen kleinen Wanderung!

Wanderinfos:

Länge: 10,4,km

Höhenmeter bergauf/bergab: 530m/530m

Startpunkt im Kalmuttal, direkt hinter dem Eisenbahntunnel.
Hier führt der Weg zunächst längs der Bahnlinie entlang der violetten Beschilderung “Traumschleife Saar-Hunsrück Elfenlay”. Da die Wegmarkierung perfekt ist, wirst Du keine Probleme haben, immer zuverlässig den Weg zu finden.

Bänke gibt es in rauhen Mengen. Ausgewiesene Aussichtspunkte sind gut beschildert und nicht zu verfehlen. An dreien der Aussichtspunkte hängt ein Bahnfahrplan. Damit lässt sich die Chance abschätzen, ob in Kürze ein Zug über den Viadukt fährt.

Anreise mit dem Auto:
A 61 bis Ausfahrt „Koblenz / Waldesch, Nr. 40“, dann durch Pfaffenheck hindurch. Am Ortsausgang nach links auf die L207 Richtung Boppard. Die Straße schlängelt sich durch das Mühltal bis zum Ortseingang von Boppard. Dort vor der Eisenbahnunterführung nach rechts bergauf abbiegen. Hinter der nächsten Bahnunterführung befindet sich der Start der Wanderung.

Anreise mit Bus und Bahn:
Mit dem Zug bis Boppard Hbf, dann mit dem Bus 650 Richtung Koblenz bis Haltestelle St.-Remigius-Platz, Boppard. Von hier in die Straße Mühltal und unter der Eisenbahnlinie hindurch und gleich nach links die Straße Kalmuttal hinauf. Hinter der nächsten Bahnunterführung startet der Wanderweg.

Einkehrmöglichkeiten:
Am Start/Ziel:
Gutsausschank Felsenkeller
Fondels Mühle

Weitere Infos findest Du auf hier.