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Von den Irreler Wasserfällen zur Teufelsschlucht

Schon morgens früh ist es ordentlich warm. An die 30°C soll es über den Tag werden. Unser Plan für heute: Die Wanderung von den Irreler Wasserfällen zur Teufelsschlucht über den Teufelspfad. Dort ist es waldig, das sollte eigentlich gehen.
Auf dem Parkplatz bei den Wasserfällen angekommen ist es brüllend heiß und leider auch ziemlich voll. Hoffentlich ist es im Wald kühler und hoffentlich konzentriert sich der Trubel auf das erste Wegstück am Fluss.

Von den Irreler Wasserfällen zur Teufelsschlucht

Immer dem Bach entlang

Von den Irreler Wasserfällen zur Teufelsschlucht

Immer dem Bach entlang

Von den Irreler Wasserfällen zur Teufelsschlucht

Immer dem Bach entlang

Von den Irreler Wasserfällen zur Teufelsschlucht

Immer dem Bach entlang

Von den Irreler Wasserfällen zur Teufelsschlucht

Immer dem Bach entlang

Von den Irreler Wasserfällen zur Teufelsschlucht

Immer dem Bach entlang

Eine kleine Hochstapelei

Die Wasserfälle sind eigentlich eher Stromschnellen. Jedoch machen sie ordentlich etwas her und liegen genau unter der Holzbrücke, die gut besucht ist. Nur ein Stückchen die Prüm hinauf und schon vereinzeln sich die Wandergruppen. Das hat immerhin schon geklappt.
Entlang der Flussaue ist der Weg asphaltiert. E-Bikes und Wanderer haben es hier leicht. Dann biegt unser Pfad, dem wir auf dieser Tour folgen wollen in den Wald ab und auch die Temperaturen werden angenehmer. Das allerdings ist nur ein Teilerfolg, denn es geht saftig den Berg hinauf. Da fällt die kühlere Luft kaum ins Gewicht. Richy und ich schnaufen wie Dampflocks und die übrigen Wanderer lassen wir passieren.

Von den Irreler Wasserfällen zur Teufelsschlucht

Es geht immer noch steil bergan

Von den Irreler Wasserfällen zur Teufelsschlucht

Markierung an Baumpilz

Von den Irreler Wasserfällen zur Teufelsschlucht

Die Felsen werden größer

Von den Irreler Wasserfällen zur Teufelsschlucht

Wegimpression

Von den Irreler Wasserfällen zur Teufelsschlucht

Immer ihm nach!

Von den Irreler Wasserfällen zur Teufelsschlucht

Vegetationsdichte

Wir folgen natürlich fließendem Wasser

Dafür ist es wirklich schön. Der Teufelspfad ist einer von mehreren Wegen, die hier auf dem Ferschweiler Plateau markiert sind. Unser Wanderzeichen ist die gelbe Acht mit den Hörnern, durchweg zuverlässig und immer an einer sinnvollen Stelle zu finden. Was so schweißtreibend ist und uns schnaufen lässt, dass ist die tief eingeschnittene Schlucht, der wir bergauf folgen. Diese hat der Waldhofbach geschaffen, wie ein richtiger Wildbach stürzt er hier zu Tal. Auf Tafeln entlang des Weges macht der Eifelverein Werbung für natürlich fließendes Wasser und wild wachsende Flora. Beides gibt es hier in Hülle und Fülle.

Von den Irreler Wasserfällen zur Teufelsschlucht

Vielfältige Felslandschaft

Von den Irreler Wasserfällen zur Teufelsschlucht

Vielfältige Felslandschaft

Von den Irreler Wasserfällen zur Teufelsschlucht

Vielfältige Felslandschaft

Von den Irreler Wasserfällen zur Teufelsschlucht

Vielfältige Felslandschaft

Von den Irreler Wasserfällen zur Teufelsschlucht

Vielfältige Felslandschaft

Von den Irreler Wasserfällen zur Teufelsschlucht

Vielfältige Felslandschaft

Gesichter, Fratzen und lange Zahnreihen

Dann – kurz unterhalb der Plateau-Ebene – ragen schließlich die ersten Felstürme aus typischem Luxemburger Sandstein auf. Hier endet vorerst der Aufstieg. Stattdessen windet sich der Pfad nun durch die Schluchten zwischen den Türmen hindurch.
Obwohl ich solche Felsen schon zu Hunderten in Luxemburg gesehen habe, ist der Anblick auch dieses Mal wieder überwältigend. Hinter jeder Windung warten neue skurrile Formationen, die mal wie wunderliche Tiere oder Sagengestalten wirken, mal Gesichter, Fratzen, lange Zahnreihen zeigen.

Von den Irreler Wasserfällen zur Teufelsschlucht

Baum-Mikado

Von den Irreler Wasserfällen zur Teufelsschlucht

Rein ins Labyrinth

Von den Irreler Wasserfällen zur Teufelsschlucht

Durchblick

Von den Irreler Wasserfällen zur Teufelsschlucht

Landschaftsimpression

Von den Irreler Wasserfällen zur Teufelsschlucht

Eng wirds

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Shadow on the tree

Wandern mit Hochgefühl

Vorbei an einer kleineren Grotte gelangen wir zum Keltenloch, einer amtlichen Höhle, aus der ein kalter Luftzug weht. Eine willkommene Erfrischung.
War der Weg bisher schon eine ordentliche Kraxelei, so geht es nun wirklich zur Sache. Durch mehrere Felsentore erreichen wir das „Labyrinth“, Schluchten, die im Zickzack verlaufen. Wandern mit Hochgefühl – zumindest, solange kein Gegenverkehr kommt.

Von den Irreler Wasserfällen zur Teufelsschlucht

Wegimpression

Von den Irreler Wasserfällen zur Teufelsschlucht

Wegimpression

Von den Irreler Wasserfällen zur Teufelsschlucht

In der Teufelsschlucht

Von den Irreler Wasserfällen zur Teufelsschlucht

In der Teufelsschlucht

Von den Irreler Wasserfällen zur Teufelsschlucht

In der Teufelsschlucht

Von den Irreler Wasserfällen zur Teufelsschlucht

In der Teufelsschlucht

Erholung für die Sinne

Etwa bei der Hälfte der Tour sind wir nun angekommen und unsere Sinne dürfen sich nun ein wenig erholen: Über einen breiten, geraden Waldweg laufen wir durch Buchenwald, immer knapp unterhalb der Hangkante. Schön, aber unspektakulär im Vergleich zu der Felsentour und dem Aufstieg durch das Bachtal vorhin.

Von den Irreler Wasserfällen zur Teufelsschlucht

In der Teufelsschlucht

Von den Irreler Wasserfällen zur Teufelsschlucht

In der Teufelsschlucht

Von den Irreler Wasserfällen zur Teufelsschlucht

Sonnenloch

Von den Irreler Wasserfällen zur Teufelsschlucht

Gemütliches Eck

Von den Irreler Wasserfällen zur Teufelsschlucht

Felsenkunst

Von den Irreler Wasserfällen zur Teufelsschlucht

Vorbei an mächtigen Wänden

Die Teufelsschlucht

Beim Naturparkzentrum ändern wir die Richtung, der Wald bleibt hingegen weitgehend einheitlich.
Dann weist ein Schild mit der bekannten Markierung eine Schlucht hinunter – die namensgebende Teufelsschlucht, fast schon ein Schlund! Dort hinunter führt eine lange Treppe. Die Felswände rechts und links stehen dicht beieinander. Es wird dunkler, kühler, feuchter, moosiger, tunnelartig. Stege, weitere Treppen – dann spuckt der Berg uns wieder aus.

Von den Irreler Wasserfällen zur Teufelsschlucht

Landschaftsimpression

Von den Irreler Wasserfällen zur Teufelsschlucht

Landschaftsimpression

Von den Irreler Wasserfällen zur Teufelsschlucht

Landschaftsimpression

Von den Irreler Wasserfällen zur Teufelsschlucht

Teuflisch

Von den Irreler Wasserfällen zur Teufelsschlucht

Landschaftsimpression

Von den Irreler Wasserfällen zur Teufelsschlucht

Leuchtende Netze

Der Weg bleibt imposant

Der Weg durch den Sandstein, der uns nun erwartet, ist noch einmal furioser als es vorhin der Hinweg war. Ich kann mich kaum sattsehen, merke allerdings auch, dass ich zunehmend erschöpft bin. So eindrucksvoll ist alles. Dazu die Hitze und der nicht unanstrengende Weg. Was für ein Glück, dass Richy an jeder Ecke anhält, um zu fotografieren.

Von den Irreler Wasserfällen zur Teufelsschlucht

Die Irreler Wasserfälle

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Die Irreler Wasserfälle

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Die Brücke über die Prüm

Von den Irreler Wasserfällen zur Teufelsschlucht

Die Prüm

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Die Prüm

Von den Irreler Wasserfällen zur Teufelsschlucht

Blättervorhang

Zurück zu den Wasserfällen

Glockengeläut zeigt uns an, dass es nun 18:00 sein muss. Inzwischen begegnen uns deutlich weniger Wanderer. Der Weg knickt erneut ab, wir steigen eine lange Treppe durch den Wald hinunter und stehen unvermittelt wieder bei den Wasserfällen. Auch hier ist es inzwischen leerer geworden. So haben wir den Anblick noch einmal ganz für uns alleine. Was für ein schöner Ausklang dieser wunderbaren Wanderung!

 

 

Wanderinfos zum Teufelspfad:

Länge: 6,6 km
Höhenmeter bergauf/bergab: 230 m
Start: Am Wanderparkplatz bei den Irreler Wasserfällen

Wegbeschreibung: Vom Parkplatz aus überquerst du erst einmal die Irreler-Straße und folgst dem Wegweiser Richtung Wasserfälle (ca. 300 m). Dort überquerst du die Holzbrücke und nimmst direkt danach nach rechts den Treppenweg bergauf. Am Asphaltweg wendest du dich nach rechts und folgst dem Verlauf der Prüm. Bei einem größeren Picknickplatz siehst du schon den Wegweiser nach links in den Wald und über eine Fußgängerbrücke. Ab hier kannst du zuverlässig der gelben Markierung „Teufelspfad“ folgen.

Beim Naturparkzentrum Teufelsschlucht – etwa nach zwei Dritteln der Wanderung – findest du einen weiteren Picknickplatz, einen Spielplatz für mitwandernde Kinder und, wenn dass Zentrum geöffnet ist, auch kleine Erfrischungen, die dort angeboten werden. Nach den markanten Mikado-Stäben wendest du dich beim nächsten Weg nach links. Dort findest du auch schon die nächste gelbe Wandermarke. Achtung nach ca. 300 m: Den Wegweiser in die Teufelsschlucht (nach links) solltest du nicht verpassen.

Der Weg ist nun wieder eindeutig. Sobald du auf einem breiten Waldweg anlangst, biegst du nach rechts ab. Die Markierung führt dich nun bald auf den Treppenweg und hinunter zum Asphaltweg, dem du ganz zu Anfang gefolgt bist. Überquere diesen. Geradeaus an der Bank vorbei gelangst du wieder zur Brücke und zu den Wasserfällen und gehst auf dem gleichen Weg zurück zum Parkplatz, dem du auf dem Hinweg gefolgt bist.

Wegbeschreibung als PDF herunterladen

 

Anreise:

– mit dem Auto:
Bis Irrel. Dann in der Stadtmitte in Richtung Wasserfälle. Unter der Schnellstraße hindurch und nach ca. 1,3 km rechts auf den Wanderparkplatz.

– mit Bus und Bahn:
Leider gar nicht, da es in Irrel keinen ÖPNV gibt.

 

Einkehrmöglichkeiten:

Im Naturparkzentrum, Apr-Mitte Okt täglich 11:00-18:00, Mitte Okt-Nov täglich 11:00-17:00, Weihnachten-Dreikönige täglich 11:00-17:00

Hinweis zur Covid-19-Zeit: Bitte bring eine Mund-Nasen-Maske mit.

 

Weitere nützlich Links

Das Ferschweiler Plateau
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