Die Gimborn-Runde

Eine Wanderung zu Zwergen, Burgen und einem Schloss

Schlachtengetümmel. Metall blinkt in der Sonne. Hart landet die Streitaxt auf dem Schild, treffen Schwerter aufeinander. Ringsherum ist die Stimmung gut und das Klirren von Metall auf Metall hört man nur in seiner Vorstellung.
Von Scheel aus wandern wir nach Gimborn mit seinem berühmten Schloss und zurück vorbei an der Ruine Eibach.

Die Gimborn-Runde

Unter Wikingern

Die Gimborn-Runde

Unter Wikingern

Die Gimborn-Runde

Unter Wikingern

Die Gimborn-Runde

Ruine Neuenberg

Die Gimborn-Runde

Ruine Neuenberg

Ruine Neuenberg – neu belebt

Gerade erreichen wir eine andere Burgruine, nämlich die Ruine Neuenberg, wo gerade Wikinger und Rittersleute schwer beschäftigt das Gummischwert schwingen. Es geht lustig zu und alle sind begeistert bei der Sache. Burgfräulein und Bader, Turnierrichter und Wikingerhäuptling und eine große Schar anderer Rollenspieldarsteller verhelfen der alten Burg zu neuem Leben.

Die Gimborn-Runde

Bergische Landschaft

Die Gimborn-Runde

Bergische Landschaft

Die Gimborn-Runde

Wandersfrau

Die Gimborn-Runde

Baumpilze

Die Gimborn-Runde

Baumgäste

Die Gimborn-Runde – Zwerge und andere Kuriositäten

Und das ist nicht die erste Attraktion, der wir auf unserem Weg über die Gimborn-Runde begegnet sind: Gerade noch versetzten uns ein paar Zwerge (nein, es waren doch nur ganz normale Kinder) in der Zwergenhöhle in einen gehörigen Schrecken. Und noch in Scheel selber führte der Wanderweg an einem höchst prestigeträchtigen Ort vorbei, dem Kurfürstenloch.

An diesem Wasserloch soll dereinst Kurfürst Jan Wellem seine Pferde getränkt haben, wenn er auf dem Weg zur Burg Neuenberg war. Die ehrwürdige Aura des historischen Nass lässt sich auch durch die Tatsache nicht schmälern, dass der im Rheinland so berühmte Kurfürst zu einer Zeit geboren wurde, als die Burg schon zur Ruine zerfallen war.

Die Gimborn-Runde

Zwerge vor der Zwergenhöhle

Die Gimborn-Runde

Die Zwergenhöhle

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Das Kurfürstenloch

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Wanderimpression

Die Gimborn-Runde

Wanderimpression

Milde Hügel, grüne Flussauen

Von diesem ehemaligen Herrschaftszentrum der Grafen von Berg aus, führt unser Weg durch typische bergische Landschaft. Die zeichnet sich aus durch milde Hügel, saftig grüne Flussauen und Laubwald. Aber in erster Linie durch eine stete Abwechslung der unterschiedlichsten Wald- und Wiesenbiotope.

Das Bergische eignete sich nie wirklich für den Ackerbau. Daher betrieben die Bauern hier hauptsächlich Vieh- und Waldwirtschaft. Das wellige Relief sorgte zudem dafür, dass keine großen Monokulturen angelegt werden konnten. So bleibt die Landschaft spannend und abwechslungsreich, auch wenn gerade keine Zwerge und Unholde in der Nähe sind.

Die Gimborn-Runde

Bergische Landschaft

Die Gimborn-Runde

Bergische Landschaft

Die Gimborn-Runde

Sauerklee

Die Gimborn-Runde

Ein Teich am Weg

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Longhorns

Schloss Gimborn und Bergische Waffeln

In Gimborn ist dann erst mal Kaffeepause. Mit perfekten Bergischen Waffeln und allem, was dazu gehört. Und mit Blick auf das Gimborner Schloss. Das kann leider nicht besichtigt werden. Es sei denn, man ist Polizist und zur Weiterbildung hier. Bin ich aber nicht. Und Richy auch nicht.

Entlang der Leppe geht es nun weiter, bis nach Eibach. Bei der Ruine mit dem breiten Wassergraben handelt es sich um eine ehemalige Wasserburg, die durch einen Brand zerstört wurde (was sicher nicht an zu wenig Löschwasser gelegen hat).

Die Gimborn-Runde

Im Schlosshotel

Die Gimborn-Runde

Das Schlosshotel

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Bergische Waffeln

Die Gimborn-Runde

Am Schloss Gimborn

Die Gimborn-Runde

Schloss Gimborn

Noch einmal schwingt sich die Wanderung auf, über die Hügelkuppe zwischen Scheel und Dassiefen und gibt den Blick frei über das Land. Dann liegt auch schon der Wanderparkplatz vor uns, die Gimborn-Runde ist beendet – erstaunlich. Denn die Zeit verging wie im Fluge.

Die Gimborn-Runde

Schloss Gimborn

Die Gimborn-Runde

Ruine Eibach

Die Gimborn-Runde

Ruine Eibach

Die Gimborn-Runde

Ruine Eibach

Die Gimborn-Runde

Lichtfänger

Wanderinfos zur Gimborn-Runde:

Länge: 9,1 km

Höhenmeter bergauf/bergab: 283 m/283 m

Start:
Startpunkt ist der Wanderparkplatz in der Kurfürstenstraße in Scheel. Der Weg ist nicht durchmarkiert, daher ist eine Wanderkarte oder ein gutes GPS-Gerät ein hilfreicher Begleiter.

Die Gimborn-Runde

Scherenschnitt

Wegbeschreibung:

Vom Parkplatz gehst Du zurück in den Ort. Bei der ersten Gabelung entscheidest Du Dich für den linken Abzweig durch die Kurfürstenstraße. Nach wenigen Metern passierst Du das Kurfürstenloch. Durch den Kurpark gehst Du weiter bis auf die Eibachstraße, diese nach rechts. Die zweite Einmündung auf der linken Fahrbahnseite ist die steil ansteigende Neuenbergstraße. Folge dieser bis zur Hausnummer 16a. Hier zweigt vor dem Haus nach rechts ein Fußweg ab, der Dich zur Zwergenhöhle führt. Die Höhle liegt etwa 15 m links neben dem Wanderweg. Hast Du die Höhle besichtigt, dann gehe zurück auf den Weg, der nun steil im Wald ansteigt. Nach einer Linkskurve siehst Du schon die Ruine von Burg Neuenberg. Die Wanderung führt, die Ruine zur Rechten, auf eine Fünfer-Kreuzung zu. Wende Dich hier nach rechts und dann sofort wieder nach links in Richtung Kümmel. Der Pfad unterquert die Stromtrasse. Danach hältst Du Dich links, bis Du einen Tümpel passierst. Hier geht es auf dem breiten Forstweg zuerst einen kleinen Schlenker nach rechts, dann immer geradeaus, bis der Weg auf einen Forstarbeiter-Platz mündet. Biege rechts in die breite Forststraße ein und laufe bis zur Landstraße. Ab hier geht es ein Stück am Straßenrand entlang durch den Ort Kümmel. Am Ortsausgang macht die Straße eine deutliche Linkskurve. Gehe hier geradeaus auf den Waldweg. Dieser läuft eine ganze Weile geradeaus und knickt schließlich am Ortsrand von Gimborn nach links, wo Du wieder auf die Landstraße triffst. Rechts herum am Fahrbahnrand erreichst Du die Ortsmitte mit dem Schlosshotel und dem Schloss. Folge der Hauptstraße nach rechts und wähle danach an der Gabelung die rechte Straße, die steil hinauf zur Kirche und nach Unterpentinghausen führt. An der Kirche vorbei läuft die Straße auf einen Rechtsknick zu. Dort, im Knick, führt Dich ein schmaler Pfad geradeaus und bergab durch den Wald. Nach wenigen Metern erreichst Du die nächste Fahrstraße. Folge dieser nach rechts und bergab. Die Straße läuft in einer Serpentine abwärts. Danach zweigt etwa nach 50 m auf der rechten Fahrbahnseite ein Waldweg ab. Laufe auf diesem entlang. Bald schon kommt links neben Dir die Leppe ins Bild, an der Du nun ein Stück entlang wanderst. Mit einem Rechtsknick verlässt Du das Flusstal, kreuzt einen weiteren Waldweg und erreichst den Waldrand, links neben Dir die Stromtrasse. Laufe nun parallel zur Trasse am Waldrand entlang, bis sich die Stromtrasse verzweigt. Gut 50 m nach der Verzweigung biegst Du nach links ab und unterquerst zunächst die „parallelen“ Stromleitungen, dann nach weiteren 100 m die „neuen“ Leitungen. Vor Dir erscheint der Bauernhof von Eibach. Durchquere diesen. Auf dem Picknickplatz kannst Du die Wasserburg ein erstes Mal bewundern, folgst Du der Straße nach rechts, dann siehst Du sie ein zweites Mal. Hinter dem Burgtümpel verschwenkt die Straße nach links. Sobald sie wieder nach rechts schwenkt, findest Du auf der linken Fahrbahnseite einen Wanderweg, der Dich zwischen Tümpeln hindurchführt. Am Waldrand wird es steil, doch nur kurz und der Fußpfad erreicht einen Forstweg. Gehe hier nach rechts. Sobald der Wald endet, läufst Du über die Anhöhe zwischen Scheel und Dassiefen durch Wiesen. Die Dassiefener Straße überquerst Du und läufst auf den Waldrand zu. Biege dort nach rechts ab. Bei nächster Gelegenheit führt Dich ein Fußpfad rechts den Berg hinab – zuerst aus dem Wald heraus, dann durch Weiden am Sportplatz vorbei. Der Fußpfad mündet in der Dassiefener Straße. Laufe diese nach links hinab und die letzten Meter bis nach Scheel. An der Brücke hast Du den Wanderparkplatz erreicht.

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Bergische Landschaft

Anreise:

– mit dem Auto:

A 4 bis Ausfahrt „Engelskirchen, Nr. 23“; von dort in Richtung Neuremscheid/Marienheide. Durch Birkenbach hindurch und am nächsten Abzweig nach links Richtung Frielingsdorf. In Frielingsdorf erreichst Du einen Kreisverkehr mit Rewe-Markt auf der rechten Seite. Fahre hier gerade aus und dann die nächste Straße nach rechts, die Jan-Wellem-Straße. Diese geht in Scheel in die Eibachstraße über. Vor dem kleinen Kurpark gabelt sich die Fahrbahn. Nach rechts geht es durch die Kurfürstenstraße. Am Ortsausgang neben dem Scheelbach findest Du den Wanderparkplatz.

– mit Bus und Bahn:

Mit dem Zug von Köln Hauptbahnhof bis Engelskirchen, dann mit dem Bus 332 bis Lindlar und dort weiter mit dem Bus 335 bis Scheel „Eibachstraße“. Von hier in Fahrtrichtung weitergehen bis zur Einmündung der Neuenberger Straße. Ab dort folgst Du der Wegbeschreibung der Wanderung.

Einkehrmöglichkeiten:

In Gimborn:

Schlosshotel Gimborn

Weitere Infos findest Du auch hier oder hier.

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