+ unbezahlte Werbung wegen Links +

Traumpfädchen Langscheider Wacholderblick

Beim Thema Grashüpfer herrscht zwischen Richy und mir Uneinigkeit. Während ich deren Zirpen fast ohrenbetäubend finde – Vogelgezwitscher und Windrauchen in den Bäumen ist leise dagegen – weiß Richy meistens nicht, wovon ich spreche und freut sich über „diese Ruhe!“.
Wir wandern durch das Naturschutzgebiet Wabelsberg. Hier befindet sich eine Wachholderheide, typisch für diesen Teil der Eifel und ein einzigartiger Lebensraum – auch für Grashüpfer, die gerade heute ein herrliches Konzert veranstalten.

Traumpfädchen Langscheider Wacholderblick

Blick in die Eifel

Traumpfädchen Langscheider Wacholderblick

Eifelblick

Traumpfädchen Langscheider Wacholderblick

Eifelblick

Traumpfädchen Langscheider Wacholderblick

Eifelblick

Traumpfädchen Langscheider Wacholderblick

Auch der Blick ins Detail lohnt sich

Nach Besichtigungstour noch das Traumpfädchen Langscheider Wacholderblick

Es ist früher Nachmittag, als wir unsere Tour starten. Vorher war das Wetter durchwachsen, konnte sich nicht entscheiden, ob es uns heute einen Regentag bescheren möchte oder nicht. Also haben wir uns ein wenig umgesehen: in Monreal, am Schloss Bürresheim, an der Burg Elz. Inzwischen hat es aufgeklart und es bleibt noch genügend Zeit für eine Mini-Wanderung.
Idealerweise unterhält der Tourismusverband Rhein-Mosel-Eifel-Land nicht nur die fabelhaften „Traumpfade“, allesamt Premium-Wanderwege, sondern mit den „Traumpfädchen“ zehn kurze Touren von 3 bis 7 km Länge. Die stehen den langen Wanderungen in nichts nach und sind super für Spätentschlossene und Halbtagswanderer.

Traumpfädchen Langscheider Wacholderblick

Langenfeld

Traumpfädchen Langscheider Wacholderblick

Wacholderheide

Traumpfädchen Langscheider Wacholderblick

Wacholderheide

Traumpfädchen Langscheider Wacholderblick

Baumgestalt

Traumpfädchen Langscheider Wacholderblick

Baumgestalt

Landschaft mit langer Tradition

Die Wachholderheide hat eine lange Tradition. Noch von einhundert Jahren war die Eifel keine reiche Gegend. Die Bauern waren froh, wenn sie den Hügeln ihrer Gegend kleine Äcker abgerungen hatten; Kühe als Milchvieh war ebenfalls entweder zu kostspielig oder schlicht nicht unterzubringen. Große Weideflächen gab das Land nicht her. Daher hielten viele Bauern Ziegen oder Schafe. Die grasten oben auf den Bergkuppen. Der Boden magerte aus. So entstanden die Wachhoderheiden.
Dass wir hier durch schützenswerte Natur laufen, zeigt sich auch an der enormen Menge Schmetterlinge, Käfer, Prachtfliegen und Wildbienen, die überall um uns herum summen und brummen. Darüber freuen sich aus unterschiedlichen Gründen die unzähligen Blütenpflanzen und die ebenso zahlreichen Vögel. Es lebt um uns herum!

Traumpfädchen Langscheider Wacholderblick

In der Wacholderheide

Traumpfädchen Langscheider Wacholderblick

Wacholderheide

Traumpfädchen Langscheider Wacholderblick

Wacholderheide

Traumpfädchen Langscheider Wacholderblick

Baumgestalten

Traumpfädchen Langscheider Wacholderblick

Kleine Rast am Ende der Tour

Ein kurzer Weg mit Weitblick

Da der Weg nur entspannte 3,4 km lang ist, brauchen wir die Attraktionen der Tour nicht lange anwandern, sondern stehen gleich mitten drin, haben jede Menge toller Fernblicke – in die Vulkaneifel und ins Nettetal, wechseln zwischen wogenden Grasebenen, magerer Heide und Wald und finden alle paar Meter eine Bank oder eine Aussichtsliege, auf der sich die Sonne genießen lässt.
Und als ob das nicht schon genug wäre: Kurz bevor die Mini-Wanderung beim Gasthof Wachhoderhütte endet, finden wir einen schmalen Pfad, der vom Wanderweg weg und zu einem Fahnenmast mit Europaflagge führt. Lohnt der Abstecher? Meine Andwort: Eindeutig ja! Ich bin vernarrt in Pflanzen. Daher freue ich mich über den Heide-Garten, der hier mit viel Liebe angelegt wurde. Wirkt die Heide auch karg und dürftig, so zeigt sich hier ganz anschaulich, wie vielfältig die Pflanzengesellschaft in Wirklichkeit ist.

Das war ein kurzer aber dennoch ganz prächtiger Wandertag.

Wanderinfos zum Traumpfädchen

Länge: 3,4 km
Höhenmeter bergauf/bergab: 136 m
Startpunkt ist der Wanderparkplatz beim Gasthaus Wachhoderhütte.

 

Neben dem Gasthaus siehst Du die Wandertafel mit der Tourenbeschreibung für das Traumpfädchen Langscheider Wachholderblick. Die blaue Wandermarkierung ist immer ausreichend vorhanden. Du kannst dem Weg damit sehr einfach folgen. Sobald Du gegen Ende der Tour den Wabelsberg mit der markanten Wachhoderheide erreicht hast, ist es nicht mehr weit, bis zum Abzweig, der zum Heide-Garten führt. Du siehst etwa 50 m links des Weges den Fahnenmast. Etwa auf gleicher Höhe beginnt der Pfad.

 

Anreise mit dem Auto:

Auf der A61 bis Ausfahrt 33 (Wehr),
dann auf die B412 Richtung Nürburgring.
Nach 5 km auf die L114 Richtung Weibern,
in Weibern abbiegen auf die Allenstrasse (L83, in Nähe der Kirche).
Hinter dem Campingplatz nach rechts abbiegen auf die K14 Richtung Langscheid.
Nach ca. 600 m scharf rechts nach Langscheid,
dann weiter bis zur Kirche und nach links auf den Hohlweg.
Der zweite Abzweig links ist die Straße Neuer Weg.
Diesen fährst du bis zum Ende und erreichst den Gasthaus Wacholderhütte und den Wanderparkplatz.

 

Anreise mit Bus und Bahn:

Leider nicht möglich

 

– Einkehrmöglichkeiten:

Am Start- und Zielpunkt:  Wachhoderhütte

Weitere Infos zu den Traumpfaden findest Du auch hier.