Leki-Trekkingstöcke Albula Lite

Ich geh am Stock

Ich wandere gerne und viel. Da ich nicht besonders groß bin – gerade einmal 1,54 m – und ich zur Gewichtheberin auch nicht wirklich tauge, achte ich immer darauf, nicht zu viel mitzunehmen. Jedes Gramm zählt, jedes unnütze Gramm zählt gewissermaßen gleich doppelt. Deshalb bin ich ein großer Fan von leichtem Gepäck.

Wenn ich mir zum Wandern Trekkingstöcke mitnehme, dann mache ich das in der Regel, wenn ich weiß, dass es viel bergauf und bergab geht. Auf geraden Strecken verzichte ich meistens auf Stöcke. Und das hat seinen Grund: Erstens habe ich dann weniger dabei. Das ist jedoch nicht alles. Seit gefühlt einem halben Leben klettere ich schon. Damit habe ich meine Schulter- und Handgelenke nicht immer geschont. Die melden sich schon mal, wenn ich Trekkingstöcke benutze. Andererseits fahre ich auch gerne und viel Fahrrad. Das wiederum geht gewaltig in die Hüft-, Hand- und Kniegelenke.

Leki-Trekkingstöcke Albula Lite
Leki-Trekkingstöcke Albula Lite
Leki-Trekkingstöcke Albula Lite

Beim Wandern ohne Stöcke werden die Hüft- und Kniegelenke stärker belastet, als wenn ich Stöcke dabei habe. Umso stärker, je mehr es auf und ab geht. Im Gebirge kann ich die Belastung durch die Trekkingstöcke also verteilen.

Meistens merke ich meine Handgelenke als erstes, dann die Knie und dann die Hüftgelenke. Beim Wandern in den Bergen sind es jedoch zuerst Knie und Hüfte. Außerdem geben mir die Stöcke bergab auch zusätzlichen Halt, wenn ich im unwegsamen Gelände unterwegs bin oder die Wege feucht und schlüpfrig sind.
Du siehst – es ist hängt immer ein bisschen von der Situation ab, ob es sinnvoll ist, mit Stöcken zu gehen oder lieber ohne.

Daher habe ich mir die Leki-Trekkingstöcke Albula Lite mit viel Bedacht ausgewählt. Sie sind ultraleicht, sodass sie nur wenig Zusatzgewicht bedeuten. Sie lassen sich gut auf meine Größe einstellen und sie sind ergonomisch.

Leki-Trekkingstöcke Albula Lite
Leki-Trekkingstöcke Albula Lite

Aber der Reihe nach:

Die Leki- Trekkingstöcke  Albula Lite bestehen aus einer beschichteten Aluminiumlegierung, die Rohre sind sehr schlank. Damit sind die Stöcke nicht nur leicht – mein Paar wiegt gerade einmal 468 g – sondern auch höchst bruchfest. Zusammengeschoben haben die Stöcke ein Packmaß von gerade einmal 67 cm. Das ist schön klein. Mit ein bisschen Übung kannst Du beide Stöcke mit den Trekkingtellern zusammenstecken, dann rutschen sie nicht auseinander und lassen sich leichter verstauen.

Stellst Du Dir die Stöcke fürs Wandern ein, dann gibt es zwei SpeedLock-Versteller, mit denen sich die Stocksegmente ganz einfach lösen und wieder fest arretieren lassen. Das funktionierte bei mir immer prima. Der TÜV-Süd hat das System zertifiziert. Daher sollte mein Eindruck, dass die Versteller zuverlässig sind, wohl so auch stimmen. Damit Du nicht jedes Mal erst herumprobieren musst, haben die beiden unteren Alu-Rohre eine Skala von 100-135 cm. Das erleichtert das Einstellen ungemein.

Kleiner Tipp: Die Stöcke sind dann richtig eingestellt, wenn Du gleichzeitig die Oberarme locker hängen lassen kannst und Deine Unterarme dazu einen rechten Winkel bilden. Das gilt so zumindest in der Ebene. Gehst Du bergauf, so machst Du die Stöcke ein wenig kürzer, beim Bergabgehen entsprechend länger.

Leki-Trekkingstöcke Albula Lite
Leki-Trekkingstöcke Albula Lite
Leki-Trekkingstöcke Albula Lite

Der richtige Griff

Genauso wichtig wie die Stocklänge ist eine gut eingestellte Handschlaufe, denn sie entlastet die Hände und Du verlierst die Stöcke nicht aus Versehen. Um sie einzustellen greifst Du von unten in die Schlaufe, fasst beide Schlaufenenden und ziehst sie kräftig nach oben. Damit löst Du die Schlaufenhalterung und kannst die Handschlaufe auf eine für Dich angenehme Länge verlängern oder verkürzen. Ein kräftiger Ruck nach unten an beiden Schlaufenenden schließt die Schlaufenhalterung dann wieder. Das machst Du wahrscheinlich maximal zwei- bis dreimal solange Du die Leki-Trekkingstöcke Albula Lite verwendest.

Den Griff finde ich ziemlich ergonomisch. Es gibt keine scharfen Kanten, die Oberfläche ist samtig und rutschfest. Das ist gut für längere Touren, so werden die Hände nicht so schnell wund. Dann ist der Griff leicht nach vorne geneigt, was sich gut anfühlt. Nach oben findest Du einen breiten, rutschfesten Kopf. Auf den kannst Du Dich gut aufstützen, wenn Du z.B. im Gebirge bergab gehst.

Den richtigen Halt geben Dir die Hartmetallspitzen. Nach der Wanderung verschwinden diese unter den mitgelieferten Schutzkappen. Dann ist Dein Rucksack vor Verschmutzung geschützt und Du verletzt Dich auch nicht so leicht an den Metallspitzen.

Leki-Trekkingstöcke Albula Lite
Leki-Trekkingstöcke Albula Lite
Leki-Trekkingstöcke Albula Lite

Was ich ebenfalls sehr überzeugend finde: Falls mal etwas an den Trekkingstöcken kaputt gehen sollte, garantiert die Firma Leki für 10 Jahre Ersatzteile vorzuhalten. Finde ich besser, als dann sofort etwas Neues kaufen zu müssen.

Zwei Kleinigkeiten  sind mir inzwischen aufgefallen, die ich kritisieren würde. Erstens, dass die SpeedLock-Hebel aus Kunststoff bestehen. Sie machen einen sehr stabilen Eindruck. Dennoch kann ich mir vorstellen, dass ein Hebel aus Metall noch haltbarer ist. Der andere Kritikpunkt betrifft nur die allererste Zeit: Zu Anfang lassen sich die Schutzkappen an der Spitze nur mit roher Gewalt abnehmen. Da habe ich ein paarmal ziemlich geflucht.

Mein Fazit ist jedoch durchweg positiv. Bisher habe ich die Anschaffung der Leki-Trekkingstöcke Albula Lite nie bereut.

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Leki-Webseite

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