10 gute Gründe für ein Urlaub auf den Lofoten

1) Die Landschaft – die Essenz Nordnorwegens

Auf den Lofoten findest Du (fast) alle Landschaftstypen Nordnorwegens auf engstem Raum. Die Lofoten erstrecken sich über fünf große und unzählige kleine Inseln. Wie eine mächtige Wand ragen Berge bis zu 1100 m aus dem Meer heraus. Dazwischen liegen Fjorde, an deren Ufern kleine Dörfer, Weideland, manchmal Moore und Sümpfe zu finden sind. Nach Nordwesten dominieren ausgedehnte Trogtäler und breite Sandstrände das Bild. Ob Du also die Schärenlandschaft, den Strand oder die Berge liebst – das alles erwartet Dich auf den Lofoten.

2) Die schönsten Orte findest Du abseits der großen Straße(n)

Die meisten Reisenden nehmen sich nicht viel Zeit für die Lofoten, sondern fahren auf dem Weg zum Nordkap nur durch. Das ist ein Fehler, denn viele der wunderschönen Orte auf den Lofoten findest Du nur, wenn Du Dir die Zeit nimmst und von der Hauptstraße auf einen der vielen kleineren Wege abbiegst.

3) Inselhopping

Was bietet sich auf einem Archipel mehr an als Inselhopping? Das ist auf den Lofoten zudem kinderleicht. Denn die großen Hauptinseln sind alle über Brücken und mit Tunneln miteinander verbunden. In Svolvær und Stamsund landen die Hurtigruten. Auf die Inseln Storemolla, Litlemolla, Skrova, Værøy und Røst nimmst Du die Fähre. Das ist auf den Lofoten so alltäglich wie Busfahren. Und es lohnt sich, denn jede Insel hat ihren eigenen Charakter – und jede ist für sich genommen die schönste!

4) Die Gastfreundlichkeit

Wenn Du die Stadt Svolvær und die größeren Dörfer der Lofoten besuchst, wirst Du feststellen, wie offen und freundlich Du von den Bewohnern aufgenommen wirst. Wir haben uns für die größeren fünf Orte immer mehrere Tage Zeit genommen. Und selbst wenn wir erst seit Kurzem da waren, gab es immer jemanden, mit dem Richy oder ich ein gutes Gespräch geführt haben. So mag ich am liebsten reisen: Als Gast.

5) Im Sommer die Mitternachtssonne, im Winter Aurora Borealis

Klar – die Mitternachtssonne kannst Du überall jenseits des Polarkreises erleben. Genau wie im Winter die Polarlichter. Allerdings ist die Kulisse auf den Lofoten spektakulär! Und die besten Fotoplätze, um die Mitternachtssonne im Bild festzuhalten, haben wir Dir hier zusammengestellt.

6) Die Lofoten sind ein Wanderparadies

Wandern auf den Lofoten macht einfach Spaß. Du bist direkt in der Natur und findest von einfachen kurzen Wanderungen bis hin zu alpinen Touren alles auf den Lofoten. Und in guter Gesellschaft bist Du meist auch. Denn in Norwegen sind die meisten Leute schon von Kindesbeinen an wanderbegeistert. Und so wundert es nicht, dass Du auf den Lofoten unzählige Wander- und Bergtouren findest. Worauf Du dabei achten solltest, haben wir für Dich unter Wandern auf den Lofoten zusammengestellt.

7) Angeln gehen

Rund um den Lofotenarchipel herrscht die zweitgrößte Gezeitenströmung der Welt. Dadurch gibt es extrem viel Fisch in der Nähe der Inseln. Ob Du nun mit einem Boot ein Stück hinausfährst oder Dich auf eine Klippe stellst – auch als Angelanfänger wirst Du bestimmt schon bald mit einem Abendessen belohnt. Damit ist Angeln auf den Lofoten sogar etwas für Ungeduldige.

8) Vögel beobachten und Wale sehen

Ich war ganz aus dem Häuschen, als ich die ersten Orcas gesehen habe: Eine Schule mit fünf Tieren schwamm so nah an der Küste vorbei, dass ich nicht nur die Finnen und ab und zu die Wasserfontainen sehen konnte, sondern sogar die schwarz-weißen Zeichnungen unter Wasser zu erkennen waren. Ein paar Tage später gab es dann auf der Fähre einen kleinen Tumult. Auch dort schwammen zwei Orcas vorbei. Es ist also nicht ungewöhnlich, diese eindrucksvollen Tiere zu Gesicht zu bekommen. Und falls mal keine Wale in Sicht sind, siehst Du bestimmt Möwen, Lummen, Seeadler, Eissturmvögel, Regenpfeifer, Küstenschwalben, Papageientaucher, …

9) Surfen, Golfen, Klettern und Skifahren

Klettern kannst Du eigentlich fast überall auf den Lofoten. Die schönsten Klettergebiete findest Du rund um Henningsvær und in Kalle. In Henningsvær dominieren lange Routen, in Kalle sind es eher die kurzen Routen in allen Schwierigkeitsgraden. Wenn Du Dich nicht mit Trad-Climbing auskennst, kannst Du Dich in Henningsvær in der Nord Norsk Klatreskole einer geführten Klettertour anschließen. Hier findest Du auch das berühmte Klatrecafe, die Anlaufstation für Kletterer aus aller Welt. Klettern ist allerdings nicht die einzige Aktivität, die Du hier unbedingt ausprobieren solltest. Denn in Unstad findest Du den nördlichsten Surfspot Europas. Wie in Henningsvær das Klatrecafe, so sorgt in Unstad der Campingplatz Unstad Arctic Surf für die sozialen Kontakte. Zu guter Letzt lockt in Hov auf Gimsøya dann noch einer der nördlichsten Golfplätze der Welt.

10) Kultur im Nordmeer

Den südlichsten Punkt der Lofoten bildet die Inselgruppe Røst. So mitten im Meer erwartet man alles, nur kein Opernhaus. Gut – die Querinihallen machen von außen eher einen zweckmäßigen Eindruck, dennoch solltest Du Dir eine Opernaufführung hier nicht entgehen lassen. Du magst eigentlich keine Opern sondern lieber Rock- oder Popmusik? Dann ist das Midnight Sun Festival auf Værøy ein Muss. Falls Du Dich über die Inseln und ihre Kultur und Geschichte informieren möchtest, dann sind die Museen eine Empfehlung. Hier unsere High Lights: In Å i Lofoten befindet sich das Stockfisch-Museum. Nusfjord ist zum Freilichtmuseum ausgebaut und auf dem Fischerweg nach Nesland kannst Du nachspüren, was es „damals“ bedeutet hat, wenn man mal eben ins Nachbardorf gehen wollte. Last but not least: Das Wikingermuseum in Borg.