An der Nordküste Spaniens

Wenn im Herbst bei uns die Blätter fallen, es morgens schon knackig kalt ist und Grau die Farbe der Stunde wird, dann ist die beste Zeit gekommen, der grünen Küste einen Besuch abzustatten.
Spaniens Nordküste, die Costa Verde, ist unser Ziel. Erst einmal für ein paar Tage nach San Sebastian, dann nach Bilbao und dann weiter nach Westen, bis nach Asturien.

An der Nordküste Spaniens

San Sebastian

An der Nordküste Spaniens

San Sebastian

An der Nordküste Spaniens

San Sebastian

An der Nordküste Spaniens

San Sebastian

Entlang der Costa Verde

Die Küste trägt ihren Namen zurecht, denn dichte Kastanien- und Eukalyptuswälder wachsen hier, sanfte grasbewachsene Hügel verschaffen so mancher Kuh ein schmackhaftes Mal, einen angenehmen Aufenthaltsort und eine weiche Unterlage für die Nacht. Im Hintergrund die Berge und immer ist es nur einen Katzensprung bis zum Meer.
Wir haben zudem Glück mit dem Wetter. Angenehme 22°C und Sonne hat es, als wir San Sebastian erreichen. Eine Stadt zum Niederknien schön. Die beiden Strände der Stadt, der Surfstrand im Nordosten und die Concha, die sich im langen Bogen von der Altstadt bis nach Westen zieht, bilden einen weißen Streifen.

An der Nordküste Spaniens

San Sebastian

An der Nordküste Spaniens

San Sebastian

An der Nordküste Spaniens

San Sebastian

An der Nordküste Spaniens

San Sebastian – Peine del Viento

An der Nordküste Spaniens

San Sebastian

An der Nordküste Spaniens

San Sebastian

San Sebastian – baskische Perle

Und auch hier in der Stadt dominiert das Grün: Die Nordspitze von San Sebastian bildet der Monte Urqull, ein 125 m hoher Berg, dicht bewaldet und mit riesiger Christus-Statue in Gipfelnähe. Nach Westen begrenzt der Monte Igueldo die Stadt. Dort wohnen wir auf dem Campingplatz. Nach Osten blicke ich auf den Monte Ulia, ebenfalls waldig und allen Bewohnern der Jugendherberge bestens bekannt.
Wie die Copa Cabana wirkt die Szenerie und tatsächlich spielt sich ein großer Teil des Lebens hier am Strand ab. Lebendig ist es auch entlang der langen Uferpromenade. Joggen ist bei den Stadtbewohnern offenbar sehr beliebt. Trubel herrscht in der wunderschönen Altstadt mit ihren unzähligen Pintxos-Bars.

An der Nordküste Spaniens

Die Welle von Mundaka

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Am Strand von Sopela

An der Nordküste Spaniens

Am Strand von Sopela

An der Nordküste Spaniens

Am Strand von Sopela

Ewig locken die Pintxos

Pintxos spricht man „Pinschos“ aus und bezeichnen die baskischen Tapas, die – das behaupte ich jetzt einfach – die besten der Welt sind! Was auch immer ich probiere, versetzt mich in Verzückung. Kein Wunder also, dass San Sebastian weltweit die Stadt mit den meisten Sterneköchen ist.
Dazu die barocken Kirchen und alten Wohnhäuser. Hier könnte ich bleiben. Für ein paar Tage. Dann geht es weiter nach Bilbao.

An der Nordküste Spaniens

Mutriku

An der Nordküste Spaniens

Mutriku

An der Nordküste Spaniens

Das Guggenheim-Museum in Bilbao

An der Nordküste Spaniens

Das Guggenheim-Museum in Bilbao

An der Nordküste Spaniens

Das Guggenheim-Museum in Bilbao

An der Nordküste Spaniens

Das Guggenheim-Museum in Bilbao

Vielfältige baskische Küste

Auf der Karte lockt mich die Küstenstraße. Sollen wir nicht dort entlang fahren? Das ist wunderschön. Wir passieren Dörfer und Städtchen – Zarautz, Getaria, Zumaia – haben immer wieder eine super Aussicht auf das Meer, fahren durch Wälder. Und kommen überhaupt nicht vorwärts, weil wir jeden Schlenker der Küste mitmachen.
Das wäre weiter nicht schlimm, wenn wir nur früher losgefahren wären. Jetzt ist es schon früher Nachmittag und wir sind gerade einmal bis Mutriku gekommen. Nicht einmal der halbe Weg bis nach Bilbao. Aber es hilft nichts. Ich brauche erst mal einen Kaffee und auch Richy lässt sich bei dem Vorschlag nicht schlagen.

An der Nordküste Spaniens

Cavadonga

An der Nordküste Spaniens

Lago Enol

An der Nordküste Spaniens

Lago Enol

An der Nordküste Spaniens

Lago Enol

Pittoreske Dörfer

Mutriku ist ein baskisches Dorf, wie ich mir baskische Dörfer immer vorgestellt habe. Die Häuser sind alt-ehrwürdig und aufragend, die Straßen steil und eng. Zum Hafen hin laufen wir ein paar Treppen hinab. Sogar ein Aufzug verbindet die Ober- und die Unterstadt. Aber ein Café?
Suchen wir erst einmal vergeblich. Bis wir um eine der vielen Ecken biegen und eine Art Kneipenschild entdecken.

An der Nordküste Spaniens

Asturische Küste

An der Nordküste Spaniens

Asturische Küste

An der Nordküste Spaniens

Castro de las Gaviotas

An der Nordküste Spaniens

Asturische Küste

Exotische Sportarten

Ja, Kaffee können wir gerne bekommen. Sehr guten sogar, wie sich bald herausstellt. In der Bar hängen eine Reihe sonderbarer Gegenstände. Längliche Korbflechtereien, dazu Bilder von Sportmannschaften. Was es damit auf sich hat? Wir werden in den Raum hinter der Bar geführt, eine riesige Halle, in der Pelota gespielt wird – eine Art Squash ohne Schläger. Dafür bindet sich unser Wirt einen der länglichen Körbe an die rechte Hand und wirft damit aufs eleganteste einen Ball Mal um Mal durch die Halle. Sehr beeindruckend! Wir bedanken uns herzlich für die Vorführung und bezahlen unseren Kaffee.

An der Nordküste Spaniens

Naranjo de Bulnes

An der Nordküste Spaniens

Naranjo de Bulnes

An der Nordküste Spaniens

Bulnes

An der Nordküste Spaniens

Auf dem Weg nach Bulnes

An der Nordküste Spaniens

Auf der Ruta del Cares

An der Nordküste Spaniens

Auf der Ruta del Cares

Bilbao – nicht nur das Guggenheim-Museum

Bilbao. Wenn wir dort heute noch ankommen möchten, sollten wir jetzt doch die Autobahn nehmen.
Was macht man in Bilbao? Natürlich schauen wir uns die Stadt an und selbstverständlich gehen wir auch ins Guggenheim-Museum. Beides habe ich mir sicher nicht zum letzten Mal angesehen. Jetzt aber habe ich erst einmal genug was Städtereisen angeht.

An der Nordküste Spaniens

In den Picos de Europa

An der Nordküste Spaniens

In den Picos de Europa

An der Nordküste Spaniens

In den Picos de Europa

An der Nordküste Spaniens

In den Picos de Europa

Weiter zu den Picos de Europa

Noch bleiben uns eineinhalb Wochen, also ziehen wir weiter nach Asturien. Die Picos de Europa sind besonders bei Spaniern als Urlaubsziel beliebt. Bis über 2600 m sind hier die Berge hoch. Der Streifen Vorgebirge bis zum Meer hin ist gerade mal 10 km breit und die – auch hier sehr grüne – Küste fällt steil ins Meer ab.
Hier werden wir uns für die restlichen Urlaubstage aufhalten, wandern, klettern, den Surfern zuschauen und leckere Patatas bravas mit Apfelwein genießen. Ich freue mich schon!

 

Infos

Nützliche Links

San Sebastian
Baskenland
Mutriku
Bilbao
Asturien

 

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